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Wie die Post vom E-Commerce profitiert

Der Zalando „Schrei vor Glück“ ist in aller Munde und steht für ein prägendes Bild im Onlinehandel. Die ersten Handelsformen reichen bis in die 1980er Jahre zurück, sind aber erst in den letzten Jahren gross aufgekommen.

Alleine im letzten Jahr hat es eine massive Verschiebung von stationär Richtung online gegeben. In der veröffentlichten Studie der HSG, welche alle 2 Jahre eine Erhebung zum Online-Handel Schweiz macht, kristallisiert sich heraus, dass der Einkauf immer häufiger im Internet beginne und zulasten des Einkaufs im Laden führe. Wenn man die Entwicklung der E-Commerce Shops in der Schweiz betrachtet, nimmt dieser Markt jährlich markant zu. Alleine letztes Jahr wurden über 7 Milliarden Franken online ausgegeben. Die „Retail Outlook Studie 2016“ der Credit Suisse zeigt wie stark der Onlinehandel die letzten Jahre gestiegen ist und wie hoch der Anteil von Schweizer E-Commerce Händlern ist. Die Schweizer geben am meisten für Heimelektronik (24%), gefolgt von Bekleidung (14%) und aber auch Lebensmittel (1,6%) ihr Geld online aus. Der stationäre Detailhandel hat allgemein mit Problemen zu kämpfen und die Umsätze sanken im 2015 sogar. Von den Wachstumszahlen des Onlinehandels träumen viele der Detailhandel nur, diese liegen vermehrt im zweistelligem Bereich. Davon profitiert insbesondere auch die Post. Aber auch diese hat schwierige Zeiten durch die Digitalisierung hinter sich. Da der klassiche Briefversand stark am sinken ist, stellt sich die Post mit vielen neuen Dienstleistungen und Services der Herausforderung. Man muss dort investieren wohin die Trends sich bewegen, dies zeigt sich in der 7/24 Welt durch verschiedene Möglichkeiten. Die Post bietet neben den klassischen Versenden und Empfangen Leistungen, etliche Lösungen in der Wertschöpfungskette des E-Commerce (Vermarktung, Bestellung, Bezahlung, Logistik und Kundenbetreung) an.

 

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Nach einem sehr interessanten und spannenden Überblick wie die Post den E-Commerce als Chance versteht, ging es dann in den Kern des Logistikzentrums Frauenfeld, eingekleidet in roter Weste.

 

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Wie kommt das Paket zum Kunden

Am Wareneingang werden die Pakete manuell auf ein Transportband gelegt und hier begibt sich dieses auf eine 7 Km lange Reise. Um am richtigen Ort die Reise zu beenden, sind die ersten 16 Sekunden bei der Paketerfassung entscheident. Hier wird das Paket per Mehrfachscan aufgenommen und alle notwendigen Daten (Paketgrösse, Versandpriorität und Sendungsempfänger) erfasst. Das Paket macht sich dann zum zweiten Erfassungspunkt auf den Weg, an diesem werden die fehlerhaften, ja auch das gibt es in einer hochmodernen Wertschöpfungskette wie dem Paketzentrum Frauenfeld noch. Fehler entstehen vor allem wenn wir Kunden die Vorgabe der Auszeichnung nicht einhalten, diese Pakete müssen dann manuell nacherfasst zugeteilt werden. Der Rundkurs unserer Besichtigung führte an allen Arbeitsschritten im Paketzentrum vorbei, bis wir schlussendlich zur Verladezone für den Ausgang der Pakete und unserer spannenden Reise kamen. Einen glänzlichen Abschluss gabs noch bei einem Apéro, wo die Eindrücke des Vortrags und Rundgangs noch mal diskutiert wurden konnten.

 

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